Montag, 11. März 2013

Vorschau

Ich kann diese scheiß Currywurst nicht mehr sehen. Deshalb poste ich schonmal einen Vorgeschmack auf meine Rubrik in spe "Fotografie". Ich weiß noch nicht genau, ob es auf eine eigene Seite, ein eigenes Blog oder doch nur auf einen losen Haufen Postings mit gemeinsamem Label hinausläuft. Das wird sich in den nächsten Wochen zeigen.

Mich faziniert Streetart, Gebäude und Landschaften. Deshalb knipse ich genau solche Motive besonders gern. Obwohl ich ein großer Fan von Unverfälschtem bin, lasse ich mich doch immer häufiger zu Nachbearbeitungs-Orgien hinreißen. Manchmal tuts einfach ein wenig beschneiden und ein bisschen mehr Kontrast, doch manchmal entfaltet ein Motiv erst durch Effekte sein ganzes Potenzial. So wie bei den beiden Beispielen unten.

Titel: "Under The Bridge". Ort: S-Bahn-Brücke Saarlandstraße.


Titel: "Don't Let Them Burst Your Bubble". Ort: Gebäudemauer in Bristol, UK.

Freitag, 8. März 2013

Alalalalalong: Hyperwurst zum Mittag.

Das sind nicht 20 Zentimeter – sondern an die 60. Und: die Gabel ist kein
Kinderbesteck.
Quantität traf Qualität und sie machten ein Kind: Auf der Speisekarte unseres Stamm-Mittagslokals "Laufauf" stand ganz bescheiden und unspektakulär "Riesencurrywurst mit Baguette oder hausgemachtem Kartoffelsalat € 5,90". Alle so yeah, lass mal Schlemmerfreitag machen. Und dann artete das zur Lumberjack-Weltmeisterschaft aus. Das Attribut "Riesen" tragen ja viele Currywürste, aber wenn das der Wahrheit entspricht, dann war mein Mittagessen eine Hyperwurst. Fehlte nur noch so ein gelbes LKW-Schild "Caution: long Wurstvehicle".

In Zeiten, in denen die Burger immer kleiner und teurer werden, die Sparzinsen sinken und die allgemeine Moral gleich mit, da ist das schon ein bemerkenswertes Highlight, wenn man mal mehr bekommt, als man erwartet. So viel mehr. Und es auch noch lecker ist.



PS: Moralisch hab ich die Portion locker geschafft, inklusive Brot. Faktisch hab ich die letzten 5 Zentimeter übrig gelassen, weil ich dachte, ich überstehe den Büronachmittag sonst nicht in wachem Zustand. Liegt aber erstaunlicherweise nicht schwer im Magen, das gute Stück.

Mittwoch, 6. März 2013

Dies ist Sparta – oder der Stoffmarkt

Irgendwie, irgendwo, irgendwann habe ich einmal folgende These gelesen: Hätten seit jeher Frauen die Machtpositionen dieser Welt inne gehabt, dann hätte es nie Kriege gegeben. Das klingt zwar nicht erst seit gestern nach Hirninfektion, aber am vergangenen Sonntag wurde meine Skepsis gegenüber dieser These zur absoluten Gewissheit, dass sie Bullshit ist. Ich würde sogar noch weiter gehen und behaupten, die nukleare Apokalypse hätte unsere Gattung längst hinweggerafft, wenn ein paar Frauen die roten Knöpfe in den Handtaschen hätten. Nicht, dass Männer unbedingt rationaler sind, aber wenigstens bekämpfen wir uns wegen wichtigeren Dingen, wie Ländereien, Geld und, nunja, Frauen. Letztere hingegen laden schon durch, sobald es irgendwo den laufenden Meter Stoff für 6 Euro gibt. So wie auf dem Stoffmarkt auf dem Alsterdorfer Marktplatz. 

Ein Stoffmarkt ist exakt wie ein Wochenmarkt, nur mit dem feinen Unterschied, dass man die feilgebotene Ware nicht essen kann. Allerdings benimmt sich die weibliche Kundschaft, als wäre all der Stoff Nahrung – und zwar die letzte, die es auf unserem Planeten je geben wird. Noch nie habe ich auf einer Marktveranstaltung eine so unentspannte und teilweise ins Aggressive driftende Atmosphäre erlebt. Zum Glück musste ich mich in meiner Funktion als Begleiter und Lastentier wenigstens nicht zwischen die aufgebrachten Hennen drängen, um an die Tische zu gelangen. Doch schon das schiere Herumstehen war nichts für Risikoscheue. Es schien vielen nahezu unmöglich, an mir vorbeizuflattern, ohne mich zu streifen oder mir auf den Fuß zu treten. Mehrfach war ich versucht, mich bei der ein oder anderen Dame für meine Existenz zu entschuldigen. Ich kam mir ungefähr so deplaziert vor wie eine Cinderella im Film "300".

Stoffmarktbesucherin, hier gespielt von Gerard Butler im Film "300".
Untereinander waren sie kein bisschen besser. Vom Flohmarkt kenne ich das so: Wenn ein Tisch oder eine Plattenkiste mit Interessenten besetzt ist, dann warten andere – meistens zumindest – bis eine Lücke frei wird, um die Ware zu begutachten. Auf dem Stoffmarkt hingegen walzt die gewiefte Schnäppchenjägerin auf den Stand zu, nimmt auf ihrem Weg anfallende Kollateralschäden in Kauf, schiebt dann erst einen Arm durch die geschlossene Reihe anderer Käuferinnen, hält sich am nächstbesten Stoffballen fest und zieht dann den restlichen Körper nach. Als stiller Beobachter muss man die ganze Zeit befürchten, dass eines der immer dichter werdenden Frauenknäuel plötzlich so dicht wird, dass es sich in seinem Kern entzündet und in einer galaktischen Explosion eine neue Sonne entsteht. Bestenfalls entsteht nur ein Prügelei. Aber nichts dergleichen geschah.

Nach circa einer Stunde beschloss meine Liebste, dass sie genug hat von diesem Geschubse und Gerangel. Und mir ist nicht entgangen, dass noch andere Frauen das Unbehagen plagte. Offen bleibt nur die Frage: Was stimmt mit dem Weibsvolk nicht? Wo bleibt die Rücksichtnahme? Und wo die Besonnenheit und Weisheit, die der weiblichen Natur so gern attestiert wird? Ist mir auch egal. Der nächste Stoffmarkt ist erst im September oder so. Und da bin ich dann in Takatukaland. Oder so.

Sonntag, 3. März 2013

Reif für die Insel – Teil 3: Wales

Etwa 350 Straßenkilometer zum Zeit lassen. Das Interessante sind nämlich die Offroad-Kilometer.

"Croeso y Gymru" heißt "Willkommen in Wales". Mehr walisische Vokabeln muss man nicht pauken, wenn man sich die Tour durch diesen wunderschönen Westteil Großbritanniens gönnt. Es ist zwar offiziell zweite Amtssprache, doch niemand wird einen auf Walisisch anquatschen, weil die Waliser es selbst kaum noch beherrschen. (Laut Wikipedia haben ca. 70 % der Menschen dort keinen Dunst von der Sprache Ihrer Ahnen.) Sämtliche Hinweis- und Verkehrsschilder sind sowieso zweisprachig. Auf ein kernig akzentuiertes Englisch muss man sich allerdings gefasst machen. Da kommt man sich mit seinem fließenden Schulenglisch schnell vor wie ein Ostfriese in Oberbayern. Naja, nicht ganz so schlimm. Nach zwei Pints klappts auch mit dem Nachbarn. Hauptsache man ist sich jederzeit bewusst, dass Wales NICHT England ist. Politisch gehört es zwar dazu, aber die eigene Flagge hegt und pflegt man dort nicht zum Spaß. Selbigen versteht man dort nicht, wenn man aus Versehen als Engländer bezeichnet wird!

Na dann, ich denke wir haben mittlerweile den Fluss Severn über die imposante Severn-Bridge überquert, und somit auch die Grenze zu Wales. Wir sind in Cardiff angekommen. Wollten wir überhaupt dorthin? Städte haben wir im Verlauf von Part 1 und Part 2 unseres Inseltrips ja nun genügend abgeklappert. Nur soviel sei gesagt: Cardiff ist eine wirklich schöne, interessante und lebhafte Stadt. Die größte in Wales. Shopping, Nightlife, History – alles geht. Als Auftakt oder Schlusshighlight der Naturorgie lohnt sich ein Tag (oder zwei) dort definitiv. Die Kathedrale, der Hafen, this and that and the rest.
Die imposante Ruine der Tintern Abbey
Aber was Wales so richtig gut kann und weshalb man dort überhaupt hinfährt, ist die Outdoor-Erholung. Wales ist zwar relativ arm und infrastrukturell schlecht aufgestellt, aber vielleicht ist die Abgeschiedenheit und Bodenständigkeit das Erfolgsgeheimnis. Die Nationalparks Breacon Beacons, Pembrokeshire und Snowdonia sind rauhe aber charmante Oasen zum Erholen oder Blasen laufen. Ganz nach Geschmack. Menschenwesen siedeln nicht besonders viele dort. Die Landschaft ist hügelig bis bergig, den schottischen Highlands ähnlich, stellenweise aber auch ordentlich waldig. Das viele Grün, die gute Luft und die charaktervolle, mit Schafen gesprenkelte Landschaft verleiten dazu, einen Schlagersong-Text darüber zu dichten. Ich beschränke mich mal auf ein Herzliches: Die walisische Natur ist bei jedem Wetter ein Erlebnis. Sonnige 20 Rad Celsius entfalten ebenso ihren Reiz wie neblig-feuchte 10 Grad. Dass man sich nur einen der zahllosen Reiseführer kaufen muss, um zu Fuß, zu Mountainbike oder sonstwie loszulegen, braucht man nicht zu erwähnen. Habs trotzdem getan. Daher auch keine ausführlicheren Aktivitäten-Tipps an dieser Stelle.

Von den drei Parks bin ich selbst bis jetzt nur im Breacon Beacons gewesen. Von dort stammen die oben beschriebenen Eindrücke. Das bedeutet, ich kann die anderen beiden National Parks nicht aus eigener Erfahrung beurteilen, doch der Snowdonia im Nordwesten Wales' hat eine noch viel stärkere Reputation. Und ist noch größer. Daher dürfte er schwerlich eine Enttäuschung sein. Dem Pembrokeshire National Park attestiere ich einfach mal Spaß und Erholung, weil er ein National Park ist, in Wales liegt und Wales toll ist. Recherche wird überbewertet. Ist ja schließlich kein Reiseführer hier, sondern ein subjektiver Reisebericht – oder etwas in der Art.


Küstenwandern am westlichen Zipfel von Wales, in der Nähe von St. David

Eines kommt jetzt fast zu kurz, aber das Beste bekanntlich zum Schluss: die Küste. Hier ist es mindestens so schön wie in allen Parks zusammen und man hat den gleichen Spaß, nur vor anderer Kulisse. Hunderte Kilometer Küsten-Wanderpfade schlängeln sich durch Wiesen und Heide, über Felsen und Feldwege. Links der Altlantische Ozean, rechts das grüne Land – oder umgekehrt, je nach Marschrichtung. Just wonderful. Einsame Leuchttürme, kleine Fischerdörfer und ein obzönes Maß an Ruhe und Pfrieden.

Die Kartenroute ganz oben führt bis Aberystwyth, weil man so jede Menge Küste mitnimmt und zum Schluss nochmal eine schöne Stadt angucken kann. Allerdings passte das damals auf meinem Trip nur so in die individuelle Planung, man muss Aberystwyth jedoch nicht unbedingt gesehen haben. Die Fahrzeiten sollte man auch nicht unterschätzen, wenn man seine Route plant, denn ohne Autobahnen, streckenweise nur mit kurvigen Landsträßchen, braucht man teilweise überraschend lang für relativ kurze Strecken. Da ist Google Maps mit seinen berechneten Fahrzeiten allerdings ein recht präziser Planungshelfer. Ein letzter Tipp: es lohnt sich sehr, sich bei der Quartiersuche nicht auf Hotels oder B&Bs zu konzentrieren, sondern auch links und rechts vom Wegesrand nach Hostels zu schielen. Die sind teilweise schöner gelegen und uriger.

Ach ja, wer sich nach absolviertem Tagespensum am Tresen des Pubs ein bisschen beim einheimischen Wirt einschleimen will, kann ja doch noch eine Vokabel dazulernen: "Lechyd da!" – "Prost!"
Irgendwo nahe Cardiff, an einem Seitenarm des Flusses "Severn".

UPDATE 05. März 2013: Soeben habe ich diesen Spiegel-Online Artikel entdeckt. Laut diesem kann man anscheinend an der walisischen Küste bei Swansea genial surfen (wellenreiten). Wusste ich nicht. Großartig.

Mittwoch, 13. Februar 2013

Polizei-Anekdote

Man muss aber auch echt nicht viel falsch machen, um mit der Polizei aneinander zu geraten. Im Zweifelsfall tuts einfach das Handeln nach gesundem Menschenverstand anstatt nach Paragraphen.

So heute Abend geschehen. Feierabend, raus aus dem Büro, rein ins Getümmel. Eine Demo zieht gerade vom Jungfernstieg Richtung Mönckebergstraße. Alles voller Cops, die Straßen abgesperrt mit Wannen und Streifenwagen.
Rein in' Rewe.
Als ich wieder raus komme ist die Demo längst weitergezogen, die Straßen aber nach wie vor abgeriegelt. Kein Bus, kein PKW, kein Moped kann in die kleine Verbindungsstraße einbiegen, die den Jungfernstieg mit der Mönckebergstraße verbindet. Jene kleine Straße will ich überqueren und weil sie vollkommen kraftfahrzeugfrei ist missachte ich geschmeidig die Fußgängerlichtzeichenanlage und latsche mitten über die kleine Kreuzung, auf der ein älterer Wachtmeister Dimpfelmoser steht. Möööp. Bad idea. Er fuchtelt mich mit seiner Kelle an und klärt mich auf: "Sie! Es ist Rot!" Ich sage:"Aber ist doch alles abgesperrt, es fährt doch weit und breit nix." Dimpfelmoser: "Nix gesperrt!" Ich: "Aber..." Dimpfelmoser: "Sie gehen jetzt da über die Ampel!" Wat willste machen. Der hat zwar das Hirn aus, aber nunmal die Hosen an. Ich geh also drei Meter nach rechts und dann über die mittlerweile grüne Fußgängerampel. Sicher und unüberfahren komme ich auf der anderen Seite an.

Ein schönes Gefühl, zu wissen, dass mein Freund und Helfer mich sogar vor imaginären Gefahren beschützt.

Mittwoch, 30. Januar 2013

Reif für die Insel – Teil 2: Go west!

Diese kleine Tour von London bis an die Pforte Wales' beträgt nur rund 170 Kilometer. Ideal für ein langes Wochenende.

Please help yourself to a cup of tea and entspannen se sich. Wir setzen unsere Entdeckungsreise kreuz und quer über die Hauptinsel von Great Britain fort und fahren wie im letzten Artikel angekündigt nun von London Richtung Westen. In die Countryside. Und das nicht german style auf der Überholspur mit Bleifuß, Blinker links, dicht auffahren und Lichthupe, sondern stets gelassen. So macht man das dort nämlich - vorwiegend.

Kurzer Abstecher beim Thema Autofahren: Vor dem Mietwagen mit Steuer rechts braucht man keine Angst zu haben. Und vor der linken Spur, auf der man ihn fahren sollte, auch nicht. Diesen Groove hat man viel schneller drauf als man glaubt. Und ja, die Pedale sind genau so angeordnet wie in deutschen Autos.

Das "Two Brewers" in Marlow,
fast direkt an der Themse.
Okay, back on track. Es geht Richtung Westen. Entweder auf der M4, die einen direkt nach Wales und Cornwall führt, wenn man nur lange genug fährt. Oder auf der M40 Richtung Oxford. Für diese Route entscheiden wir uns jetzt mal. So kommen als erstes die Counties (Bezirke) Buckinghamshire, Oxfordshire und Berkshire. Drei sehr schöne Exemplare. Hier fließt die noch junge, schmale und vor allem saubere Themse. Auf halbem Weg zwischen den beiden Autobahnen liegt die gar pittoreske Kleinstadt Henley-On-Thames (die eine unglaublich hässliche Website ihr Eigen nennt), in der jeden Sommer das weltbekannte Ruder-Turnier "Henley Royal Regatta" stattfindet. Hier gehts aber nicht nur ums Rudern, sondern auch ums Sehen, Gesehenwerden und Trinken. Man muss sich das aber nicht antun. Henley ist auch ohne Regatta sehr schön und darüber hinaus nur einer von vielen kleinen malerischen Orten. Es lohnt sich, in dieser Gegend einfach mal über Land zu fahren und anzuhalten, wo es einem gerade gefällt. Spazierengehen, Pubs, alte Kirchen, historische Ortskerne – rechts und links vom Wegesrand gibts jede Menge Gründe. Zum Beispiel in Marlow. Hier kann man kilometerweit immer an der Themse entlang wandern, über Kuhwiesen, durch Naturschutzgebiete. Bis nach Henley, wenn man möchte.
Nach Oxford ist es dann auch nicht mehr weit. Hierher kommt man übrigens von London aus sehr praktisch mit zwei direkten Fernbuslinien. Alle Infos, Tickets, etc. gibts hier. Ideal für einen Tagesausflug, wenn man sich beim Städtetrip nicht die ganze Country-Orgie geben will. Oxford ist auf jeden Fall einen Abstecher wert (Reiseführer-Textbaustein-Alarm!). So viele altehrwürdige, teils knorrige, teils majestätische Uni-Gebäude! Das wohl bekannteste ist das Christ Church College, wo fleißig Harry Potter-Szenen gedreht wurden. Mädels können im Stadtzentrum ohne Ende shoppen und ihre Männer in einem der unzähligen geschichtsträchtigen Pubs abliefern. (Sexismus-Alarm!) Zum Beispiel im "Eagle and Child", wo einst berühmte Schriftsteller wie J. R. R. Tolkien und C. S. Lewis täglich abhingen, um sich die Leber zu ruinieren.

Die über 1300 Jahre alte Gloucester Cathedral.
Nach Oxford empfehle ich definitiv, auf der Landstraße A40 weiter gen Westen zu cruisen, mitten durch die Cotswolds. Dieser sehr bekannte Landstrich besteht aus Wäldern, Wiesen, Hügeln ("wolds") und kleinen Ortschaften. Ein einziges Naherholungsgebiet. Wandern, Spazieren, Radeln, Reiten, sightseeing - you want it, they've got it.
Am Ende der Cotswolds gibts dann wieder einen etwas größeren Parkplatz. Er heißt Gloucester (sprich: Gloster) und ist eine sehr schöne Stadt vom Format Oxford. Nur mit ohne weltberühmte Uni. Dafür malerische Docklands, wo man sich definitiv mal einen Pub-Lunch mit Blick aufs Wasser und Bootchen gönnen sollte. Zweiter Pflichttermin ist die Kathedrale inklusive alter Klosteranlage. Sehr beeindruckend, sehr alt und sehr kostenlos zu besichtigen.

Und jetzt ist man schon fast in Wales. Ich glaube da machen wir nächstes Mal direkt weiter. Die ellenlange Küste und der Nationalpark Breacon Beacons liefern allein schon genug Stoff für 2 Wochen Urlaub. See you there. Take care.


Sonntag, 6. Januar 2013

Reif für die Insel? – Teil 1: City-Trip


In dreierlei Hinsicht beginnt jedes neue Jahr auf die gleiche Weise: der erste Januar spaziert herein, begleitet von einem hartnäckigen Kater. Und dann keimt die Frage auf, welche Urlaubsziele es denn dieses Jahr sein sollen. Die Liste wird jedes mal sehr schnell sehr lang und es ist klar, dass zuwenig Geld, zuwenig Urlaubstage oder zuwenig von beidem vorhanden ist. Wenn das Jahr dann auch noch mit einem neuen Sofa und einer neuen Waschmaschine beginnt, dann müssen Sparmaßnahmen ergriffen werden, um nicht über die hauseigene Fiskalklippe zu stolpern. Was ich damit sagen will: anstatt im Frühjahr nach England zu fahren, setze ich lieber erstmal meine Blogserie über meine Lieblingsinselgruppe fort. Die ersten beiden Teile der Großbritannien-Seriegibts hier und hier zu lesen.

Houses of Parliament, London
Das Thema Urlaub im Kontext mit Großbritannien im Allgemeinen und den Engländern im Besonderen ist ja ein Reizthema. Am besten vergisst man einfach alle Vorurteile gegen das Wetter, das Essen und die Menschen und sucht sich ein schönes Ziel in England, Wales, Schottland, Irland oder auf den über tausend vorgelagerten Inseln und lässt sich überraschen. Empfehlenswerte Reiseziele gibt es mindestens so viele wie Küstenkilometer. Am besten beginnt man die Reise bei visitbritain. Diese offizielle Seite der British Tourist Authority inspiriert und informiert - umfassendst!

Kunst auf dem Kreisverkehr,
Docklands, London
Zu London braucht man nicht viel zu sagen. Ein Mikrouniversum für sich. Zu kosmopolitisch, um typisch britisch zu sein, aber zu britisch, als dass es woanders liegen könnte. Eine der großartigsten Städte der Welt. Wer Action sucht, ist hier richtig: Shoppen, Clubbing, Kultur, Sightseeing und all das für jeden Geschmack und Geldbeutel. Rock'n'Roll? Camden! Candlelight? Notting Hill! Zu viel Geld? Bond Street! (Angeblich teuerste Shoppingmeile der Welt.) Wer mal eine gute Lunge voll London nehmen will, der schaut vorher am besten auch mal bei londonleben vorbei. Dieser Blog ist ein unerschöpfliches Sammelsurium für Entdeckungsreisende.

So gehts im Sommer an Brightons Strandpromenade zu.
Und wenn man schonmal in London ist, dann sollte man auch einen Tagesausflug nach Brighton an der Südküste einplanen. Da kommt man bequem mit dem Zug hin - ich glaube in weit unter zwei Stunden - und ist plötzlich am Meer. Auf jeden Fall zu einer warmen Jahreszeit einplanen! Die Seafront ist dann eine kilometerlange Flaniermeile mit Cafes, Bars, Marktständen, Snackbuden, Musikern, Künstlern und sehr relaxtem Urlaubsflair. Der Strand besteht leider aus großen Kieseln, aber trotzdem kann man toll liegen und baden.
Shoppingtechnisch sind die North-Lanes ein grandioses Erlebnisviertel. Und zwar für alle, die es alternativ mögen. Ein kunterbunter Mix aus hippen bis abgeranzten Läden, die vom Trödelkram über Fashion bis zu Kulinarik alles bieten.

Wenn die Reizüberflutung einsetzt, ist Stadtflucht angesagt. Am besten gen Westen (reimt sich, und was reimt ist gut). So kommt man per Auto über die M4 oder die M40 (oder mit dem Zug) vom Londoner Moloch in die ruhigen und grünen bis auenlandartigen Landschaften der Shires - der Bezirke Buckinghamshire, Berkshire und wie sie alle heißen.

Aber dazu nächstes Mal mehr. Die geplante Kompakt-Inspiration aus kurzen Sätzen und wenigen Links eskaliert hier gerade in Richtung Enzyklopädie. Cheers, see you around!

Montag, 17. Dezember 2012

Früher war mehr Lametal!

Eins vorweg: Entschuldigung für das beschissene Wortspiel im Titel. Die Stimmen haben's mir befohlen.

Nun zum Wesentlichen: Die guten Gründe, dieses Video zu posten sind gar mannigfaltig. Erstens muss hier endlich mal wieder neuer Content rein - und das mit Minimalaufwand bitte. Zweitens sind die vier Schwabenjungs von Kissin' Dynamite absolute Vollprofis in Sachen Hair-Metal. Obwohl sie dafür eigentlich 30 Jahre zu jung sind. Und außerdem muss man der ganzen vorweihnachtlichen Gehörgangsvergewaltigung mal ein anständiges Brett entgegensetzen. Deshalb hier ein wenig Inspiration für den Last-Minute-Wunschzettel: Money, Sex and Power!




Donnerstag, 20. September 2012

Eine Zwangsprostituierte namens Redefreiheit

Die Debatte tobt, die Debattierenden auch. Und ich zweifle mal wieder am gesunden Menschenverstand. Darf "Die Unschuld der Muslime" öffentlich aufgeführt werden oder nicht? Die einen sagen, es muss verboten werden, weil es sonst noch mehr Ausschreitungen und sicherlich auch Tote geben wird. Die anderen sagen, es muss erlaubt werden, weil das Verbieten eine Beschneidung der Redefreiheit wäre.

Da wird sie wieder an den Haaren herbeigeschleift, die Redefreiheit. Muss herhalten, um die Verbreitung von absurdem Gedankenmüll zu rechtfertigen. Dabei existiert das Grundrecht auf Redefreiheit doch eigentlich, damit niemandem verboten werden kann, seine kritische Meinung zu äußern. Doch was hat dieser Film mit kritischer Meinungsäußerung zu tun? Nichts. Er kritisiert nicht, er wirft einfach nur mit Scheiße. Das Werk ist nichts weiter als eine derbe Respektlosigkeit gegenüber einem Thema, das für Millionen Menschen nunmal das Wichtigste in ihrem Leben ist. Die muss man nicht verstehen, aber respektieren. Zwar fehlt es radikalen Muslimen ebenfalls komplett an Respekt für andere Weltanschauungen, doch ist es vielleicht in irgendeiner Weise konstruktiv, mit Provokation zu antworten? Nein, es ist nichts weiter als das vielzitierte Öl-ins-Feuer-gießen.

Und was die Rechtradikalen angeht, die den Film hierzulande aufführen wollen: Ausgerechnet jene Leute, die sofort aufmarschieren sobald irgendwo eine Moschee eröffnet werden soll, um zu verhindern, dass andere ihre Glaubensfreiheit leben können, pochen auf die Redefreiheit.
Was für eine Heuchelei. Dabei wollen sie ja gar nicht reden. Sie wollen nur der muslimischen Welt vors Schienbein treten. Als Kind wurde ich dazu erzogen, Leuten nicht einfach vors Schienbein zu treten oder sie wüst zu beschimpfen, nur weil mir irgendwas nicht passt. Hätte ich mich damals auf meine Redefreiheit berufen und Schienbeintreten als Kunstform deklarieren sollen?

Es ist zwar positiv, dass im Internetzeitalter jeder die Möglichkeit zum Publizieren hat. Dass dabei ebensoviel geistiger Dünnschiss wie Wertvolles ans Tageslicht gespült wird, kann und soll der Staat nicht verhindern. Dass sich irgendwo ein Rudel Glatzen in einer privaten Scheune versammelt und den Film an eine Leinwand projeziert kann er auch nicht verhindern. Aber er kann die Vorführung offiziell untersagen, um ein Zeichen zu setzen gegen Respektlosigkeit und unreflektierte Provokation. Und zwar im Interesse aller, die dadurch unnötig in Gefahr geraten und auch im Interesse der Werte, für die der Begriff Redefreiheit eigentlich steht.

Freitag, 14. September 2012

Das Fenster zum Hof

Es hat schon eine gewisse Lebensqualität, einfach mal frei zu haben und die Tage anstatt im Büro zu Hause zu verbringen. Der Morgen beginnt gegen sieben entspannt mit Käffchen, facebook, Spiegel online und Musik - oder mit dem liebreizenden Klang eines großvolumigen Achtzylinders: Die Augen waren noch schwer, die Vorhänge noch geschlossen, als mir ein blubberndes Grummeln durchs Kippfenster ans Ohr drang. Ein guter Grund aufzustehen und durch die Jalousie zu luschern. Yep. Es ist das wonach es klang. Auch wenn ich mir nicht ganz sicher bin, aber ich tippe auf Chevy Silverado, frühe 60er. Bildhübsch und top-gepflegt steht er auf dem Hof und ich muss mich alle zehn Minuten vom Schreibtischstuhl erheben, um einen Blick darauf werfen...

Dienstag, 31. Juli 2012

Humortest

Ich mag diese unspektakuläre und total bescheuerte Art von Humor, die das Kopfkino einschaltet und aus anfänglichem Grinsen einen Lachanfall produziert.

Meistens sind das Sachen, die man entweder liebt oder hasst, aber nichts dazwischen. Also keine Angst, wenn es bei Dir nicht funktioniert. Du bist deswegen nicht humorlos. Dir fehlt dann nur die infantile Geisteskomponente. Einfach mal testen:

(chin-up bar = Klimmzugstange)
Von: xkcd.com


P.S.: Vielleicht habe ich auch einfach nur ein gestörtes Verhältnis zu Rolltreppen.

Dienstag, 12. Juni 2012

Krise?

Ich habs satt. Ich muss dringend in die Runde bitten, endlich damit aufzuhören, jeden Tag aufs Neue die Medien mit Hiobsbotschaften zur "Krise" zuzukleistern. Nachrichten lesen ist so, als ob man eine Straße runterläuft, die rechts und links mit Plakaten gespickt ist, auf denen steht "Wir sind im Arsch", "Schlimmer gehts immer", "Bitte jetzt Panik".

Zuersteinmal geht ständig ein neues europäisches Land vor die Hunde, sprich, es muss unter den "Rettungsschirm". Natürlich nicht einfach mal so flugs, hey, komm her Du Land, zapp, Schirmchen auf, alles schön. Nein, das geht dramaturgisch eindrucksvoll vor sich: das Land wird erst scheinheilig angequatscht, will nicht, wird daraufhin immer stärker bedrängt, wehrt sich tapfer, doch wird herabgestuft von Rating-Agenturen, die Zocker am runden Finanzpokertisch machen Ihre Einsätze, da verdunkelt der bereits aufgespannte Schirm die Sonne über dem Land, es senkt resigniert die Fäuste - und dann prasseln die Milliarden.

Dann kommt die Wut. Denn die Milliarden sind unsere Steuergelder und bekommen tun sie die Banken und die Regierungen. Also jene Krawattenscheißer Strippenzieher, die uns die ganze Misere überhaupt eingebrockt haben und mit dem Geld wieder denselben Unfug anstellen, wegen dem das Geld überhaupt erst fließen musste. Perverslinge. Is doch wahr. Oder? Nicht? Na wie gesagt, ich hab ja eh keine Ahnung. Aber dafür so'n Hals.

Jedenfalls muss man über radikale Lösungsansätze nachdenken. Deshalb wird regelmäßig das Zerschlagen der Eurozone laut durchgedacht und dabei in den schwärzesten Farben vor den katastrophalen Folgen des Endes gewarnt - und vor denen des Fortbestehens. Da wechseln sich die Experten turnusmäßig ab.

Und wer spricht eigentlich vom gemeinen Volk in diesem ganzen Affentheater? Das Volk selbst. Die Menschen werden nämlich regelmäßig befragt zu Ihrer Einstellung zur Zukunft. Haben Sie Angst um Ihren Arbeitsplatz? Um Ihr Erspartes? Um Ihren Gartenzwerg? Aber ja doch!
Was sollen die Leute denn bitte anderes sagen, als dass sie schwarz sehen? Sie sehen ja nichts anderes als die Informationen der Medien. Selbst wenn ihnen vielleicht gerade noch die Hunnis aus dem Portemonaie quellen und die Sonne aus dem Arsch scheint. Es muss ja demnächst alles schlechter werden, denn schließlich brennt es ja schon an allen Ecken und Enden. Wer da nicht selbst schon den Qualm riechen kann, ist naiv!

Aber wem brennt denn bitte tatsächlich der eigene Rockzipfel? Mal das Szenario gespielt, es gäbe keine Nachrichten, also auch keinen, der ständig "Krise, Krise, Krise!" schreit. Hätte dann irgendwer den Eindruck, dass etwas nicht stimmt?

Ich sehe so unheimlich viel Wohlstand in unseren Breitengraden. Nicht nur in meiner unmittelbaren Umgebung, sondern auch in denselben Medien, die von der Krise jammern. Und inmitten all diesen Wohlstandes auch die unvermeidliche Armut und Arbeitslosigkeit. Doch die kommt nicht von einer Krise, sondern aus der Natur unseres Systems. Hört deshalb auf, unser krankes System aus Lobbyismus, Gier und Skrupellosigkeit als Krise zu verharmlosen. Was da passiert ist nicht temporär und auch keine gottgesandte Plage, sondern ein Sympton der Art und Weise, wie unsere Spezies die Erde bewirtschaftet.

Wenn tausende Menschen eines Großbertriebes ihre Jobs verlieren, dann liegt das daran, dass irgendwer grob misswirtschaftet oder aber ohne Rücksicht auf Verluste rationalisiert. Oder aber daran, dass der Betrieb nicht mehr wettbewerbsfähig ist, weil die Ex-Kundschaft jetzt woanders billiger einkaufen kann. In keinem Fall liegt es an irgendeiner Krise.

Wenn Rentner plötzlich von den paar staatlichen Brotkrümeln leben müssen, weil die Bank ihre Altersvorsorge verzockt hat, dann liegt das an skrupelloser Geldgeilheit der obengenannten Strippenzieher. Und nicht an irgendeiner abstrakten Krise.

Und wenn mal eine Wirtschaft in einem Quartal um ein paar zehntel Prozentpunkte weniger leistet als zuvor, dann ist das nicht gleich die Abwärtsrutsche Richtung Tore der Hölle (also keine Krise) sondern der Konjunkturzyklus oder anders gesagt: einfach nur eine kleine Delle im stetigen Auf- und Abschwung.

Also bitte, bitte hört auf, eine "Krise" zum Lebensinhalt aller Menschen zu machen. Berichtet über die internationale Wirtschafts- und Finanzlage in einer ausbalancierten Intensität. Will sagen: erzähl Deiner Muddder von der Krise!

Mittwoch, 30. Mai 2012

Es ist was faul.

Rolltreppen - die eigentlich Fahrtreppen heißen - sind eine Zivilisationskrankheit. Sie behindern mich beim Vorwärtskommen und machen Menschen faul. In Kaufhäusern, Flughäfen und Bahnhöfen nehmen sie Treppen und Beinen den Job weg. Sie berauben Menschen der Möglichkeit, ein Mindestmaß an Bewegung zu bekommen. Und der Mensch nimmt es dankbar an.
Ironischerweise verdienen Fitnessstudios, -Trainer, Diätenerfinder, Lebensmittel- und Sportartikelhersteller Gazillionen Euro jährlich, weil sie uns bewegungsarmen Bürokreaturen die Fettpölsterchen wegzaubern, den Cholesterinwert korrigieren und die Pumpe auf Standgas halten.
Auf die Idee, es sich einfach mal nicht bequem zu machen auf dem Weg zur Abflughalle oder der Herrenabteilung, darauf kommen die allerwenigsten Rolltreppennutzer. Anstatt die Rolltreppe hochzulaufen stehen sie stoisch kreuz und quer auf den Rolltreppen, lassen sich im Schneckentempo rauf und runter bugsieren und das nur aus einem Grund: weil sie es können. Ich habe ernsthaft am Flughafen schon Leute gesehen, die auf den ebenerdigen Fahrbändern (die super sind, wenn man schweres Gepäck ohne Rollen dabei hat) stehen und sich vorwärts transportieren lassen.

Die Steher sehen das anders. Als jemand, der Rolltreppen läuft ist man in deren Augen ein Hektiker. Einer, der sich nicht mal entspannen kann, immer das Gas voll durchtreten muss. Dabei bin ich tiefenentspannt wie Buddha. Ich laufe die Rolltreppe nicht hoch, damit ich schneller oben bin, sondern weil ich nicht nach maximaler Bequemlichkei strebe. Es macht mir Spaß, die Beine zu benutzen.

Damit ist das Ganze zum Teil ein Userfehler und die Rolltreppen selbst trifft nur eine Teilschuld. Eine wichtige Aufgabe erfüllen sie schließlich dort, wo kein Fahrstuhl für Barrierefreiheit sorgt. Aber es gibt ja vielerorts Fahrstuhl UND Rolltreppe. Am besten gleich zwei nebeneinander. All das Gerolle frisst dabei Strom und verursacht Wartungskosten. Und Stau. Wenn morgens eine Menschentraube aus der U-Bahn zum Aufgang steuert, bilden sich immer Staus am Anfang der Rolltreppe, weil die Rolltreppe die Menschen langsamer aufnimmt als sie angelaufen kommen. Aber die Treppe scheint für die meisten trotzdem unter ihrer Würde zu sein.

Ich kann mir vorstellen, dass die Zivilisation einmal so endet wie im Science-Fiction-Trickfilm Wall-E. Dort sind alle Menschen enorm fett und bewegungsunfähig, weil sich ihre Muskeln zurückgebildet haben, da sie nicht mehr gebraucht wurden. Fortbewegung erfolgt ausschließlich automatisch, sitzend oder liegen in schwebenden Sesseln.

Alleine vom Treppensteigen werden Menschen nicht plötzlich zu Adonisen und Cleopatras. Aber ganz allgemein liegt die Wurzel vieler Probleme – von Arbeitslosigkeit bis Fettsucht - im kompromisslosen Streben nach immer mehr Effizienz und Bequemlichkeit. Scheibenwischer, die sich bei Regen selbst einschalten, elektrische Dosenöffner, Rasenmäherrobter. Die Vermeidung physischer Arbeit scheint das höchste aller Ziele zu sein. Aber warum ist bequem eigentlich besser?

Ich bin mir sicher: wenn mehr Entwicklungsarbeit und Geld in Dinge investiert werden würde, die das Leben nicht bequemer, sondern schöner machen, wären alle glücklicher. Andere hatten diesen Gedanken übrigens schon in die Tat umgesetzt.